Automobilindustrie

Filtertechnologien und Filtersysteme in der Automobilindustrie haben sich seit den 80er Jahren wenig verändert bzw. weiter entwickelt. Zumeist überwiegen Trockenfiltersysteme.

Hinzu kommt, dass vor allem jene Filter, die den Fahrgastraum von Luftverunreinigungen und Belastungen schützen sollen, im gesamten Lebenszyklus eines Autos oder Transportfahrzeugs nahezu niemals ausgetauscht werden, mit negativen Folgen für die Sicherheit, die Luftqualität und das Wohlbefinden der Insassen.

Mehrere erfolgreiche Untersuchungen – bei Honda 2004 in Tokio und an der Universität Duisburg-Essen 2008 – waren Ausgangspunkt von Überlegungen, die dexwet Filtertechnologie auch in die Autoindustrie einzuführen. Zahlreiche Zulieferbetriebe haben ihr Interesse angemeldet. Zur Beschleunigung dieses Prozesses hat das Unternehmen 2014 beschlossen, die Tests fortzusetzen und im Motorsport aktiv zu werden.

Erich Peteln, CTO dexwet

Gute Luft im Fahrgastraum

Damit die Innenraumluft im Sommer wie im Winter im Fahrzeug gleichmäßig verteilt werden kann, kommen Gebläse-Ventilatoren zum Einsatz. Diese sind dem Gegendruck und Effizienzverhalten eines KFZ-Innenraumfilters entsprechend angepasst, benötigen die dafür notwendige Leistung und haben dadurch auch eine entsprechende Baugröße (speziell für KFZ-Klimaanlagen und Heizungen notwendig).

Je einfacher Luft durch den Filter strömen und dabei gereinigt werden kann, desto kleiner können diese Gebläse-Ventilatoren ausgeführt werden. Dies schafft Ressourcen bei Leistung, Baugröße und Gewicht, was sich wiederum im gesamten Energie-Management des Fahrzeuges bemerkbar macht. Am Ende stehen Einsparungen im Treibstoff- und  Materialverbrauch, bei Service- und Wartungskosten.

Es ist daher damit zu rechnen, dass die patentierte dexwet Filtertechnologie in Zukunft in der Autofertigung zum Einsatz kommt. Darüber hinaus werden auch Gespräche mit Entwicklern, Zulieferbetrieben und Herstellern von Bau- und Landmaschinen sowie Lkw und Bussen in Europa, Nordamerika und Asien geführt.