Definitionen

Was ist Feinstaub?

Unter Feinstaub - auch Aerosol genannt – versteht man luftgetragene Partikel oder Teilchen fester oder flüssiger Art. Die festen Partikel bestehen aus anorganischen und organischen Stoffen wie Salzen, Metallen, Ruß, Fetten und Ölen als auch aus biologischem Material wie Viren, Bakterien, Sporen, Pollen und Pilzen. Flüssige Partikel sind feine Tröpfchen. Feste Partikel können mit einer Flüssigkeitshaut überzogen sein. Zu den wichtigsten Eigenschaften der Partikel zählen neben deren chemischer Zusammensetzung Größe und Form. Davon ist abhängig, wie weit die Partikel durch Einatmen in die Atmung eindringen und welche Prozesse sie dort auslösen. Je kleiner die schwebenden Teilchen in der Atemluft, desto tiefer dringen sie in die Lungen vor, sogar bis in die Blutbahn und sorgen dort für Unheil. 

Wo lauert der Feinstaub?

Die Feinstaubbelastungen in Innenräumen sind erheblich höher als in der Natur. Grob geschätzt übersteigt die Feinstaubbelastung im Innenraum die Feinstaubbelastung im Außenbereich um den Faktor 1,5 bis 2. Da der Mensch erheblich mehr Zeit in Innenräumen als im Freien verbringt, ist die Feinstaubbelastung in Innenräumen vom gesundheitlichen Standpunkt aus betrachtet wichtiger. Der Innenraum-Feinstaub verfügt zudem über ein höheres toxisches Potenzial als der Feinstaub im Außenbereich.

Welche Schadstoffe sind im Feinstaub enthalten?

Mögliche Schadstoffe im Feinstaub sind Bleioxid, Cadmiumoxid, Nickeloxid, Zinnoxid, Natriumoxid, Sulfat, Nitrat, Chlorid, Ruß, PAK, usw. Untersuchungen von unabhängigen Instituten haben ergeben, dass Feinstäube von Tonern und Elektronikgeräten eine besondere Brisanz aufweisen, da es vielfach keine Qualitätssicherung für die Zusammensetzung dieser Stäube gibt.

Welche Auswirkungen haben Schadstoffe im Feinstaub?

Schadstoffe in Feinstaub können sehr kurzfristig Kopfschmerzen, Reizungen der Augen und der Haut, Allergien sowie Bronchitis bis hin zu Asthma verursachen. Mittel- und langfristig sind Krebserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und Lungenfibrose möglich.

Was ist eine Feinstaubplakette?

Seit 1. März 2007 können Kommunen in Deutschland (und auch in anderen Ländern) Fahrverbote in Umweltzonen (Feinstaubzonen) erlassen. Voraussetzung ist, dass die gefährdeten Bereiche durch das Zeichen 270.1 als "Umweltzone" gekennzeichnet sind. Auf dem dazu notwendigen Zusatzzeichen wird geregelt, welche Fahrzeuge mit welchen Plakettenfarben Zufahrt haben. Aufgehoben wird die Umweltzone durch das Zeichen 270.2.  

Fahrzeuge ohne eine Umweltplakette dürfen die Umweltzone nicht durchfahren, sonst drohen 40,00 € Bußgeld und ein Punkt in Flensburg, auch wenn das Fahrzeug dies aufgrund seiner Emissionswerte dürfte. Dies gilt auch für alle im Ausland zugelassenen Fahrzeuge, wie PkW, LkW und Busse, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen. Siehe auch www.umwelt-plakette.de

Welche Schadstoffe emittieren Laserdrucker, Fax- und Kopiergeräte?

Feinstaub-Schadstoffe sind für das freie Auge ohne Hilfsmittel nicht zu erkennen. Man kann sie auch nicht riechen oder schmecken. Um sich vorstellen zu können, wie klein diese Feinstaubpartikel sind, bietet sich folgender Vergleich an. Ein menschliches Haar hat eine Haardicke (Durchmesser) von ca. 0,05mm. Feinstaubpartikel in Tonern haben einen Durchmesser von ca. 0,00001 bis 0,001mm.

Was ist Toner?

Beim Betrieb von Laserdruckern, Fax- und Kopiergeräten wird Toner verwendet, der ausschließlich aus Feinstaub besteht, der durch Erhitzung auf das Papier aufgebracht wird und somit das Schriftbild erzeugt. Untersuchungen unabhängiger Institute haben ergeben, dass Feinstäube von Tonern und Elektronikgeräten eine besondere Brisanz aufweisen, da es vielfach keine Qualitätssicherung für die Zusammensetzung dieser Stäube gibt.

Warum ist Tonerfeinstaub so risikoreich?

Lt. EPEA Internationale Umweltforschung GmbH geben Tonerfeinstäube erhebliche Mengen an Nickel oder Quecksilber ab. Auch die Schwankungen an Organozinnverbindungen, die hormonähnlich wirken, an Styrol und bei der Teilchen-Größenverteilung machen deutlich, dass Tonerstäube weder unter Umwelt- noch Gesundheitsaspekten optimiert wurden. Die deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat bestätigt, dass Toner krebserregend sind. Emissionen von Laserdruckern, Fax- und Kopiergeräten enthalten gesundheitsschädliche Stoffe, die in die Lunge, ja sogar bis in die Blutbahn vordringen.

Wieviel Feinstaub wird von einem Laserdrucker emittiert?

Laut der Deutschen Bundesanstalt für Materialprüfung können bis zu einer Milliarde Partikel verschiedener Größen beim Druck einer Seite durch einen Laserdrucker emittiert werden. Bedenkt man, dass wir uns ca. 90% des Tages in Innenräumen aufhalten, so liegt die Gefährdung klar auf der Hand.

Wie effizient sind dexwet-Filtersysteme?

Da auch bei geringen Feinstaubkonzentrationen noch mit krebserregenden Wirkungen gerechnet werden muss, sollten diese Schadstoffe nicht in die Atemluft der Büroräume  gelassen, sondern ausgefiltert werden. dexwet Filter schützen vor allen schädlichen Stoffen, die beim Betrieb von Bürogeräten emittiert werden. Durch die einfache Montage an jedem beliebigen Gerät filtert man nachweislich bis zu 92% aller Schadstoffe. 

Bezugsquellen: Bundesverband Deutschland e. V. " Tod vom Allerfeinstem", ITG im BBU e. V., EPEA Internationale Umweltforschung GmbH, Arguk Umweltlabor GmbH, Literaturstudie zu Vorkommen und gesundheitlicher Bedeutung von Feinstäuben in Innenräumen.