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Haufe.de -- Toner-Studie: Abschlussbericht veröffentlicht PDF Print E-mail
Friday, 25 January 2008

Bindehautreizungen, Beschwerden des Atemtraktes sowie Rachenschleimhautreizungen: In den letzten Jahren wurden dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) immer häufiger gesundheitliche Beschwerden gemeldet, die durch Toner verursacht worden seien. Grund genug für das Institut, der Sache auf den Grund zu gehen. Der erste Schritt – eine Pilotstudie – ist abgeschlossen, die Ergebnisse veröffentlicht.

Die Aussagen der Studie bestätigen, dass Laserdrucker und Kopierer gesundheitsrelevanten Fein- und Ultrafeinstaub emittieren. Beim Betrieb der Geräte nimmt die Belastung der Büroraumluft häufig deutlich zu. Dabei handelt es sich um Dieselruß und andere Tonerkomponenten.

Die Wissenschaftler fanden Hinweise darauf, dass sich der Betrieb von Laserdruckern und Kopiergeräten auf die Qualität der Innerraumluft auswirkt. Die Werte lagen dabei in Konzentrationsbereichen, die für normale Wohninnenräume bekannt sind.

Im Hinblick auf die Untersuchung klinischer, immunologischer und laborchemischer Parameter wurden bei den knapp 70 Studienprobanden keine objektivierbaren Hinweise auf Gesundheitsstörungen gefunden. Andererseits traten bei den personenbezogenen Erhebungen gehäuft Symptome auf, wie man sie etwa vom Sick Building oder vom Mucous Membrane Irritation Syndrom kennt. Ausschließen wollen die Forscher eine gesundheitliche Gefährdung durch Toner zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Mittelpunkt der Vorab-Untersuchung war es vor allem, Messinstrumente für zukünftige, größer angelegte Untersuchungen zu testen. Mit ihnen will man endgültige Klarheit erhalten. Erst dann kann eine abschließende Risikobewertung wegen Emissionen aus Laserdruckern und Fotokopierern abgeleitet werden.

Bis eine endgültige Risikobewertung vorliegt, können präventive Maßnahmen zum Gesundheitsschutz beitragen. So verringern etwa Feinstaubfilter, die außen an der Abluftöffnung des Gerätes angebracht sind, die Emissionswerte um rund 90 Prozent.

Den Abschlussbericht können Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Risikobewertung herunterladen: http://www.bfr.bund.de.

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