| Australische Studie belegt hohe Belastung |
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| Thursday, 19 March 2009 | |
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Nicht nur in Deutschland steht die Gefahr durch Toner immer wieder in der Presse. Anfang des Jahres wurden die Emissionen aus Laserdruckern rund um den Globus zum Thema. Eine australische Studie weist die Gefahr des Druckens im Augenblick des Fixierprozesses nach. Je heißer ein Drucker wird, um so größer ist die Gefahr, dass er eventuell auch gefährliche ultrafeine Partikel ausspuckt: Beim Druckprozess wird Toner geschmolzen. Durch die Hitze entstehen flüchtige organische Verbindungen, die ihren Ursprung im Papier und dem heißen Toner haben. Sie bilden einen Polymerisationskern oder kondensieren in der Luft. Bei ihrer Untersuchung spürte die Forscherin Lidia Morawska die Teilchen auf, die beim Fixierungsprozess entstehen, also dann, wenn eine Darstellung aufs Papier gebracht wird. Zwei Ergebnisse der Studie könnten dem Verbraucher und den Herstellern weiterhelfen. Die Partikelbelastung nimmt mit steigender Hitze zu. Aber auch Geräte mit einer geringen Durchschnittstemperatur können eine hohe Emissionsrate haben. Denn bei ihnen schwankt die Temperatur schlagartig.Dadurch scheint mehr kondensierbarer Ausstoß erzeugt zu werden. Laut Studie stoßen die Drucker mehr Partikel aus, wenn dieKartusche neu ist oder wenn Grafiken und Bilder mit einer hohen Auflösung gedruckt werden. Dabei gibt es Geräte mit geringen und mit sehr hohen Emissionen. Damit die Gesundheitsgefährdung durch Toner aufhört, hofft die Wissenschaftlerin, dass die Industrie bald Drucker mit geringen oder ganz ohne Emissionen entwickeln. |
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