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Kampf dem Feinstaub in der Wohnung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Monday, 30. January 2012
Krone.at            Saubere Raumluft        27.01.2012, 16:16

Kampf dem Feinstaub in deiner Wohnung (Bild: Fotolia)
Noch vor wenigen Wochen war es das Alarmthema Nummer eins – bis es von heftigen Windböen aus den Schlagzeilen weggefegt wurde: Die hohe Feinstaubbelastung sorgte in Wissenschaft und Politik für heftige Diskussionen. Doch so einfach vom Tisch ist dieses Thema noch lange nicht. Schon gar nicht in den Wintermonaten, in denen es zu einem deutlichen Anstieg der Feinstaubbelastung in den Innenräumen kommen kann.

Kratziger Hals, trockenes Hüsteln und geschwollene Augen? Es muss nicht unbedingt eine Verkühlung oder Grippe sein, die da im Anflug ist. Schuld an diesen gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann durchaus auch die Feinstaubbelastung sein. Denn immer mehr Studien belegen mittlerweile, wie ungesund Feinstaub ist. Ab wann eine Gefährdung eintritt und welche tatsächlichen Ausmaße sie annehmen kann, ist allerdings selbst unter den Wissenschaftlern und Experten umstritten.

Fakt ist jedoch: Feinstaub gilt heute als eines der größten Probleme der Luftreinhaltung. Daher gilt: je weniger Feinstaubbelastung desto besser und gesünder. Vor allem im Innenraumbereich kann jeder Einzelne einiges zu einer deutlichen Verringerung der Feinstaub- Belastung beitragen.

Was ist Feinstaub eigentlich?

"Feinstaub" setzt sich aus Abermilliarden "unsichtbarer" Teilchen zusammen, die höchstens einige Tausend Millimeter groß sind. Das Heimtückische: Je kleiner die Teilchen sind, desto gefährlicher sind sie, da sie tief in die Atemwege vordringen und so über die Lungenbläschen ins Blut und verschiedene Organe gelangen können.

Das Feinstaubgemisch im Außenbereich stammt im Wesentlichen aus Kraftfahrzeugemissionen (inklusive Brems- , Gummi- und Straßenabrieb), Industrie- und Hausbrand, Streusplitt und Salzstreuung.

Wie auch in den vergangenen Wochen ersichtlich, konzentrieren sich meist die Diskussionen auf die Außenluft. Nicht ganz zu Recht: Denn unter Umständen kann die Feinstaubkonzentration in Innenräumen – gerade in den Wintermonaten – um ein Vielfaches höher sein als im Außenbereich. Allerdings: Gibt es für die Außenluft geregelte Grenzwerte, so fehlen derartige gesetzliche Regelungen für den Innenraum.

Unter den Gesundheits- und Umweltexperten gibt es widersprechende Meinungen darüber, ob die Belastung im Außen- oder Innenbereich als gefährlicher einzuschätzen ist. Fakt ist jedoch: Wir alle verbringen rund 90 Prozent unserer Zeit in geschlossenen Räumen – und da sollte die Innenraumluft so gesund und sauber wie nur irgend möglich sein.

Mögliche Belastungen im Innenraum

Die Quellen für Feinstaub in geschlossenen Räumen sind vielfältig: Zum einen dringt Feinstaub von der Straße in Wohnungen und Büros, zum anderen gibt es in jedem Haushalt und Büro dann noch zusätzliche Feinstaubquellen.

Raucher – ohnedies zurzeit die abgestempelten schwarzen Schafe für Vieles – werden es nicht gerne hören, aber es ist nun einmal Tatsache: Tabakqualm führt zu einer signifikant deutlichen Erhöhung der Feinstaubbelastung in Innenräumen.

Aber auch Kochen, Braten, Staubsaugen und überhaupt das Aufhalten von Personen in Räumen gelten als weitere mögliche Feinstaub- Verursacher: Beim Erhitzen von Lebensmitteln, vor allem beim Braten mit Öl und Fett, gelangen Feinstaubpartikel in die Raumluft. Beim Kochen mit Gas kommen noch Feinstaubpartikel aus der Verbrennung des Gases dazu, und bewegen sich Menschen in einem Raum, werden Staubpartikel, die sich zwischenzeitlich auf Fußböden, Teppichen etc., abgesetzt haben, wieder aufgewirbelt.

Im Winter sorgen eine zu hohe Heiztemperatur (warme Luft wirbelt Staub auf) sowie veralterte Holzheizungen oder eine sorglose Brennstoffwahl für eine weitere Erhöhung der Feinstaubkonzentration in der Innenraumluft.

Als relativ neue Feinstaub- Quelle werden heute (eingeschaltete) Computer, Kopierer und Drucker angeführt.

Wichtige Tipps zur Verringerung der Feinstaubbelastung im Innenraum:

  • Feucht wischen: Am besten alle zwei Tage Böden feucht (nicht nass!) wischen, Teppiche und Teppichböden ein- bis zweimal in der Woche gründlich saugen. Übrigens: Das Vorurteil, dass glatte Böden ungleich hygienischer als Teppiche oder Teppichböden sind, wurde mittlerweile in Bezug auf Feinstaub durch einige Studien widerlegt. Im Gegenteil: Bei Teppichböden sammelt sich der Staub in den weichen Fasern und wird bei Weitem nicht so rasch aufgewirbelt wie bei glatten (Holz- )Böden.
  • Regelmäßig lüften: Im Winter mehrmals täglich kurz, aber intensiv lüften. Wer an einer befahrenen Straße wohnt, sollte ausgiebigere Lüftungszeiten in der verkehrsberuhigten Zeit am Abend einplanen.
  • Heizen: Die Raumtemperatur sollte nicht über 22 Grad liegen. Auch auf die Luftfeuchtigkeit muss geachtet werden. Denn bei ausreichend feuchter Luft wirbelt der Feinstaub nicht so stark durch die Luft. Achtung aber: Ist es zu feucht, entsteht Schimmelgefahr.
  • Heizen mit Holz: Bei Holzheizungen auf gute Qualität und ausreichende Beratung achten. Tipp: Mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" sind v.a. leistungsstarke und schadstoffarme Holzpelletsheizungen ausgezeichnet. Beim Brennmaterial darauf achten, nur wirklich gut getrocknetes und dünn gespaltenes Holz zu verwenden (bei zu viel Restfeuchte verbrennt das Holz nicht vollständig). Imprägniertes Holz gehört ebensowenig in den Kamin wie Papierabfälle, Spanplatten oder alte Zeitschriften (Papierbehandlung, Druckchemikalien).
  • Kochen: Dunstabzug während bis kurz nach dem Kochen einschalten.
  • Staubsaugen: Unmittelbar nach dem Staubsaugen die Räume kurz mit Durchzug lüften, um den beim Saugen aufgewirbelten Feinstaub zu entfernen. Tipp: Staubsauger mit Fein- oder Hygienefilter verwenden; die Papierfilter sollen bis zu 99,9 Prozent des Staubs zurückhalten.
  • Rauchen, Kerzen und Co: So weit wie möglich - am besten ganz - das Rauchen in den Innenräumen vermeiden. Auch das Abbrennen von Kerzen und Räucherstäbchen gerade im Winter auf ein Minimum beschränken.

Lesen Sie den Bericht auf krone.at

Letzte Aktualisierung ( Monday, 30. January 2012 )
 
Laserdrucker belasten Atemluft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Tuesday, 10. January 2012

Emissionen aus Laserdruckern und -kopieren können Lungenzellen genetisch schädigen. Dies konnte nun erstmals wissenschaftlich nachgewiesen werden. Und das Risiko scheint größer, als bisher vermutet. Eine Untersuchung der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) hat Laserdrucker ermittelt, die pro gedruckter Seite bis zu 7,6 Milliarden Partikel ausstoßen. Das Fernsehmagazin Plus Minus berichtete im November darüber.

Bisher gab es für Betroffene keine Untersuchungen, die es belegt hätten, dass ihr Leiden eine Erkrankung ist, die durch Bürogeräte ausgelöst wurde. Dies könnte sich nun ändern.

Aktuelle Studien sind die erste wissenschaftliche Grundlage, mit der ein Zusammenhang zwischen tonerbetriebenen Geräten und Erkrankungen hergestellt wird. Über die Untersuchungsergebnisse berichtete das Fernsehmagazin Plus Minus.


 

Unterschiede bei den Geräten sind enorm

Bei der Untersuchung der Bundesanstalt für Materialsprüfung gab es gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Geräten. So gibt es Drucker die 100.000-mal so viel Partikel freisetzen wie andere. Die höchsten Werte lagen bei 7,6 Milliarden Teilchen beim Druck einer Seite.

Das Ergebnis hat die Wissenschaftler dazu bewogen, 2013 einen „Blauen Engel“ für emissionsarme Geräte zu vergeben. Das Umweltschutzsiegel bezieht sich bisher nicht auf den Partikel-Ausstoß, sondern nur auf Faktoren wie Energieverbrauch oder Lärm.

Andere Untersuchungen legen den Zusammenhang zwischen Partikelemissionen und bestimmten Erkrankungen immer näher. Der Toxikologe Dr. Hermann Kruse bestätigt den Beleg, dass Partikel aus Laserdruckern bei Lungenzellen Schäden anrichten können.

 

Arbeitsschutz und Politik gefordert

Das Bundesumweltministerium (BMU), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie die Berufsgenossenschaften vertraten bisher die Meinung, dass bei bestimmungsgemäßem Betrieb eine Gesundheitsgefährdung der Mitarbeiter durch Tonerstaub ausgeschlossen sei.

Aufgrund dieser Ansichten sind bisher auch Arbeitgeber kaum bereit, Geräte auszutauschen oder kostspielige separate Druckerräume einzurichten, selbst wenn Mitarbeiter über Krankheitssymptome klagen und diese mit den Lasergeräten in Verbindung bringen.

 

Den Fernsehbeitrag „Laserdrucker – nicht ungefährlich. Die verharmloste Gefahr“ können Sie im Medienarchiv des ersten Fernsehprogramms im Internet anschauen.

Lesen Sie den Bericht auf Haufe.de

Letzte Aktualisierung ( Monday, 30. January 2012 )
 
Australische Studie belegt hohe Belastung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Thursday, 19. March 2009

Nicht nur in Deutschland steht die Gefahr durch Toner immer wieder in der Presse. Anfang des Jahres wurden die Emissionen aus Laserdruckern rund um den Globus zum Thema. Eine australische Studie weist die Gefahr des Druckens im Augenblick des Fixierprozesses nach.

Je heißer ein Drucker wird, um so größer ist die Gefahr, dass er eventuell auch gefährliche ultrafeine Partikel ausspuckt: Beim Druckprozess wird Toner geschmolzen. Durch die Hitze  entstehen flüchtige organische Verbindungen, die ihren Ursprung im Papier und dem heißen Toner haben. Sie bilden einen Polymerisationskern oder kondensieren in der Luft. Bei ihrer Untersuchung spürte die Forscherin Lidia Morawska die Teilchen auf, die beim Fixierungsprozess entstehen, also dann, wenn eine Darstellung aufs Papier gebracht wird.

Zwei Ergebnisse der Studie könnten dem Verbraucher und den Herstellern weiterhelfen. Die Partikelbelastung nimmt mit steigender Hitze zu. Aber auch Geräte mit einer geringen Durchschnittstemperatur können eine hohe Emissionsrate haben. Denn bei ihnen schwankt die Temperatur schlagartig.Dadurch scheint mehr kondensierbarer Ausstoß erzeugt zu werden.

Laut Studie stoßen die Drucker mehr Partikel aus, wenn dieKartusche neu ist oder wenn Grafiken und Bilder mit einer hohen Auflösung gedruckt werden. Dabei gibt es Geräte mit geringen und mit sehr hohen Emissionen. Damit die Gesundheitsgefährdung durch Toner aufhört, hofft die Wissenschaftlerin, dass die Industrie bald Drucker mit geringen oder ganz ohne Emissionen entwickeln.

Lesen Sie den Bericht auf Haufe.de

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 26. March 2009 )
 
BMU und BITKOM koordinieren Forschung zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und -kopierern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Thursday, 22. January 2009

Nr. 019/09
Berlin, 22.01.2009

Gemeinsame Pressemitteilung mit BITKOM

BMU und BITKOM koordinieren Forschung zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und -kopierern
Abgestimmtes Vorgehen soll neue Erkenntnisse und neue Verfahren zur Messung ultrafeiner Partikel liefern

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und das Bundesumweltministerium (BMU) haben ihre laufenden Forschungsvorhaben zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und -kopierern eng koordiniert. Ziel der von BITKOM und BMU in Auftrag gegebenen Forschungsprojekte ist es, mögliche Gesundheitsrisiken beim Betrieb von Bürodruckgeräten zu erkennen. Vom bestimmungsgemäßem Umgang mit Laserdruckern und -kopierern dürfen keine Gesundheitsgefahren ausgehen.

Im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes soll – speziell für Emissionen ultrafeiner Partikel – ein standardisiertes Messverfahren entwickelt werden, das in die Aktivitäten zur Entwicklung eines international standardisierten Messverfahrens eingebracht wird. Außerdem werden neue Erkenntnisse hinsichtlich der chemischen und physikalischen Beschaffenheit der Partikel gewonnen.

Die Forschungsergebnisse werden im Rahmen eines flankierenden Vorhabens von BMU und Umweltbundesamt (UBA) dazu genutzt werden, einen gerätespezifischen Richtwert für die Vergabe des Umweltzeichens Blauer Engel zu definieren. Nach Begleitung einer Pilotstudie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) von 2005 bis 2007 hatten die Mitgliederfirmen im BITKOM bereits im vorletzten Jahr ein spezielles UFP-Forschungsprojekt mit dem international anerkannten Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) in Braunschweig initiiert. Erste Ergebnisse zeigen, dass die beobachteten UFP überwiegend weder Tonerpartikel noch Papierabrieb sind. Sie werden sogar gemessen, wenn weder Toner noch Papier durch das Drucksystem laufen. Vermutlich entstehen UFP auch oder zum großen Teil durch Verdampfungsprozesse an der Fixiereinheit.

Lesen Sie das Original beim BMU

Letzte Aktualisierung ( Monday, 26. January 2009 )
 
Zusammenarbeit von Bundesumweltministerium und BITKOM PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Tuesday, 20. January 2009

Zusammenarbeit von Bundesumweltministerium und BITKOM bei Forschungsvorhaben zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und -kopierern

  • Abgestimmtes Vorgehen soll insbesondere neue Erkenntnisse und standardisiertes Verfahren zur Messung ultrafeiner Partikel liefern

Berlin, 20. Januar 2009 - Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) haben ihre laufenden Forschungsvorhaben zu Partikelemissionen aus Laserdruckern und -kopierern eng koordiniert. Ziel der von BITKOM und BMU in Auftrag gegebenen Forschungsprojekte ist es, mögliche Gesundheitsrisiken beim Betrieb von Bürodruckgeräten zu erkennen. Vom bestimmungsgemäßem Umgang mit Laserdruckern und -kopierern dürfen keine Gesundheitsgefahren ausgehen.

Im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes soll – speziell für Emissionen ultrafeiner Partikel (UFP) – ein standardisiertes Messverfahren entwickelt werden, das in die Aktivitäten zur Entwicklung eines international standardisierten Messverfahrens eingebracht wird. Außerdem werden neue Erkenntnisse hinsichtlich der chemischen und physikalischen Beschaffenheit der Partikel gewonnen.

Die Forschungsergebnisse werden im Rahmen eines flankierenden Vorhabens von BMU und Umweltbundesamt (UBA) dazu genutzt werden, einen gerätespezifischen Richtwert für die Vergabe des Umweltzeichens Blauer Engel zu definieren. Nach Begleitung einer Pilotstudie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) von 2005 bis 2007 hatten die Mitgliederfirmen im BITKOM bereits im vorletzten Jahr ein spezielles UFP-Forschungsprojekt mit dem international anerkannten Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) in Braunschweig initiiert. Erste Ergebnisse zeigen, dass die beobachteten UFP überwiegend weder Tonerpartikel noch Papierabrieb sind. Sie werden sogar gemessen, wenn weder Toner noch Papier durch das Drucksystem laufen. Vermutlich entstehen UFP auch oder zum großen Teil durch Verdampfungsprozesse an der Fixiereinheit.

Lesen Sie den Originalbericht bei der Bitkom

Letzte Aktualisierung ( Monday, 26. January 2009 )
 
Versicherungs Journal - Wie gefährlich sind Laserdrucker? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Tuesday, 11. November 2008

Büro und Organisation vom 11.11.2008

Wie gefährlich sind Laserdrucker?

Ausdünstungen aus Laserdruckern stehen seit Jahren im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Mit einem neuen Online-Angebot versucht das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA), Licht in den Dschungel der zum Teil widersprüchlichen Studienergebnisse zu bringen. Das Institut gibt außerdem Tipps, wie man im Büroalltag am besten mit Laserdruckern umgeht und welche Geräte es für empfehlenswert hält.

„Immer mehr Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Toner in Laserdruckern Krebs erregen können“, hieß es kürzlich in Medienberichten zu einer Studie der Universität Rostock, in der es um die Gesundheitsgefahren von Laserdruckern geht.

Unterschiedliche Studienergebnisse

Eine Doktorandin hatte in der Lunge eines verstorbenen Servicetechnikers Tonerpartikel gefunden. Der Mann war an Lungenkrebs gestorben und hatte testamentarisch verfügt, dass der Tumor nach seinem Tod wissenschaftlich untersucht werden sollte.

Solche Ergebnisse sind Wasser auf die Mühlen von Kritikern wie etwa der Interessengemeinschaft Tonergeschädigter, die seit Jahren vor den gesundheitlichen Gefahren durch Tonerstaub warnen.

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) konnte in einer im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichten Studie hingegen keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Emissionen aus Laserdruckern und den von vermeintlichen Tonergeschädigten behaupteten gesundheitlichen Beschwerden feststellen.

Liste der Drucker mit Umweltzeichen

Wer mehr über den aktuellen Stand der Forschung wissen und schon beim Kauf eines Druckers die richtige Entscheidung treffen will, ist auf den neuen Internetseiten des BGIA richtig. Hier ist nicht nur die 26-seitige Studie des BfR veröffentlicht. Auf den Internetseiten sind außerdem Tipps zur Reinigung und Wartung sowie zum sicheren Betrieb von Laserdruckern zu finden.

Besonders hilfreich ist eine Liste von Laserdruckern, welche das Umweltzeichen „Blauer Engel“ erhalten haben. So kann man Fehlkäufe verhindern und überprüfen, ob ein möglicherweise bereits vorhandenes Gerät gesundheitliche Mindeststandards erfüllt.

„Ein klarer Zusammenhang zwischen Geräteausdünstungen und Gesundheitsproblemen ist heute in der Fachwelt noch umstritten“, erklärt BGIA-Gefahrstoffexperte Dr. Hort Kleine. „Solange keine Klarheit besteht, raten wir dazu, nur geprüfte, schadstoffarme Drucker zu verwenden“, so der Experte weiter.

Eine Liste wichtiger Tipps

Auch die Zeitschrift Computerbild weist bei Tests von Laserdruckern regelmäßig auf mögliche Gesundheitsgefahren hin. Anlässlich eines im Jahr 2007 veröffentlichten Tests hat die Redaktion folgende Empfehlungen im Umgang mit Laserdruckern gegeben:

Die Tipps zum Umgang mit Laserdruckern
der Computerbild-Redaktion

  • Laserdrucker sollten nach Möglichkeit in einem separaten Raum aufgestellt werden, der nicht als ständiger Arbeitsplatz genutzt wird.
  • Wer in Räumen von unter zehn Quadratmetern Größe arbeitet, sollte dort keinen Laserdrucker benutzen.
  • Räume, in denen mit Laserdruckern gearbeitet wird, müssen gut belüftet sein. Bei größeren Druckaufträgen sollte man die Fenster öffnen und den Raum verlassen.
  • Der Laserdrucker muss so aufgestellt werden, dass seine Abluft nicht auf den Arbeitsplatz gerichtet ist.
  • In der Nähe von Laserdruckern sollte man keine Nahrungsmittel zu sich nehmen.
  • Ein Hautkontakt mit Toner ist unbedingt zu vermeiden. Beim Tonerwechsel solle man Handschuhe tragen. Falls es zu einem Kontakt mit Toner kommt, sollte man die betroffenen Hautpartien gründlich mit kaltem (!) Wasser und Seife reinigen.
  • Wer viel druckt, sollte seinen Laserdrucker regelmäßig von einem Fachmann warten und reinigen lassen.

Quelle: Computerbild 2007

Lesen Sie das Original
Letzte Aktualisierung ( Thursday, 13. November 2008 )
 
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