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Die Presse - Probleme mit Feinstaub: „Wir haben die Lösung“ |
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Thursday, 14 June 2007 |
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14.06.2007 | 18:31 | MARTIN KUGLER (Die Presse) Das kleine niederösterreichische Unternehmen Dexwet hat eine Technologie entwickelt, um Drucken und Kopieren Feinstaub-frei zu machen. Die weltweiten Druckerhersteller stehen Schlange. WIEN. Schon vor vielen Jahren ist Erich Peteln aufgefallen, dass die Wand hinter Kopierern und Laserdruckern immer so schwarz ist. Bei Analysen habe sich herausgestellt, so erzählt er der „Presse“, dass der Staub auch sehr feine Partikel enthält, die aus dem Toner stammen. Derartige Feinstäube sind in den letzten Jahren ins Gerede gekommen, etwa bei Diesel-Pkw: Die nur wenige Mikrometer feinen Stäube dringen – im Gegensatz zu gröberen Körnern – ungehindert in die Lungen ein und können dort schwere Schäden anrichten. Dieses Thema hat Peteln nicht mehr losgelassen: Im Laufe eines Jahrzehntes hat er einen Feinstaubfilter entwickelt (und dabei selbst knapp eine Mio. Euro hineingesteckt), der auf die Lüftungs-Auslässe von Laserdruckern montiert wird. Der Filter besteht aus Keramikstäben, auf die Silikonöl aufgebracht ist, in dem die die feinsten Partikel dauerhaft gebunden werden. Der Luftstrom als solcher wird nicht behindert – „es sind schon 100.000 Stück im Einsatz und es gab noch keine einzige Überhitzung“, sagt Peteln stolz. Der Erfinder hat indes mit der Zeit gemerkt, dass es nicht so einfach ist, aus einer weltweit einzigartigen Technologie auch ein Geschäft zu machen. „Die Märchen- Fantasie, ein zweites Red Bull zu werden, ist weg. Aber wir haben eine Chance“, so Peteln. Um diese zu nutzen hat er zu Jahresbeginn einen Management-Profi, den früheren Öl-Manager Wolfgang Schaal-Mulacek, engagiert. „Wir haben die Chance, Dexwet zu einem ,Brand-Name‘ zu machen“, sagt dieser. Was freilich nicht ganz einfach ist – denn man kämpfte jahrelang gegen eine Milliardenindustrie, die das Problem nicht wahrhaben wollte. Zudem waren bis vor kurzem so feine Stäube gar nicht messbar. Erst in jüngster Zeit gibt es wirklich beweiskräftige Studien – etwa eine Untersuchung des Wiener Forschungsinstitut OFI, laut der Tonerstaub nahezu idente Eigenschaften wie Russpartikel haben. Die Kopierer- und Druckerhersteller argumentieren dagegen, dass die Systeme nach außen hin geschlossen seien. Das bestreitet auch niemand – allerdings gibt es in der Praxis zwei Probleme, die zu einem Feinstaubproblem führen können. Erstens werden Studien zufolge Toner-Stäube in der Startphase der Geräte durch Vibrationen und das anlaufende Gebläse aufgewirbelt, bevor sie auf dem Papier gebunden werden. Und zweitens gibt es bei Toner viele Nachbauten oder gar Fälschungen – Schätzungen zufolge zehn bis 15 Prozent der weltweit verkauften Kartuschen –, die eine wesentlich unangenehmere Zusammensetzungen haben als die Originale. „Operativ schon im Plus“Faktum ist jedenfalls, dass die weltweite Elite der Drucker- und Kopierer-Hersteller wie etwa Xerox nun bei Dexwet anklopfen. „Niemand hat eine Lösung“, so Schaal-Mulacek. Nachsatz: „Wir haben sie.“ Seit einigen Monaten – vor allem seit Toner-Feinstaub in Deutschland ein mediales Thema ist – stehen die Zeichen auf Wachstum. „Wir sind operativ schon im Plus, in eineinhalb Jahren haben wir auch die Investitionen der Vergangenheit finanziert“, so Schaal-Mulacek. Für die Entwicklung hat Dexwet – mit derzeit fünf Mitarbeitern – bisher rund zwei Mio. Euro ausgegeben, davon allein knapp eine halbe Mio. Euro für weltweite Patente. ("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.06.2007) Lesen Sie den Artikel bei der Presse |
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Last Updated ( Thursday, 14 June 2007 )
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Deutschlandfunk - Nicht allein die Masse macht’s |
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Wednesday, 13 June 2007 |
Nicht allein die Masse macht’sForscher untersuchen Gesundheitsrisiken durch FeinstäubeVon Arndt ReuningMedizin. - Eine EU-Richtlinie schreibt einen maximal zulässigen Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft vor. Doch noch ist unklar, ob die Masse allein darüber entscheidet, ob Feinstaub krank macht. Mehr Licht in diese Problematik warf jetzt ein Symposium am Forschungszentrum Karlsruhe. Der gefährliche Ultrafeinstaub schlägt sich kaum in der Masse des gemessenen Feinstaubs nieder. Der Ruß aus dem Auspuff von Dieselfahrzeugen, Flugasche oder feiner Mineralstaub - sie alle enthalten feine und ultrafeine Teilchen, Partikel, welche die Gesundheit beeinflussen können, wenn sie eingeatmet werden. Betroffen ist natürlich erst einmal das Organ, mit dem der Staub in Berührung kommt: die Lunge. Aber nicht bei jedem Menschen treten die Effekte gleich stark auf.
Die werden meistens von gesunden Personen überhaupt nicht bemerkt. Wenn Menschen allerdings schon eine Lungenerkrankung haben wie Asthma oder Bronchitis, dann können sich durch Inhalation von ultrafeinen Partikeln diese Symptome dieser Krankheiten verstärken.
Silvia Diabaté vom Forschungszentrum Karlsruhe. Aus der Lunge können die kleinsten Partikel in die Blutbahn geraten und auch im Herz-Kreislauf-System Schaden anrichten.
Und auch hier sind besonders Menschen betroffen, die bereits erkrankt sind an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier können zum Beispiel Thrombosen auftreten, die im schlimmsten Fall zu einem Infarkt führen können.
Die Wissenschaftlerin versucht herauszufinden, welche Eigenschaften ein Teilchen besonders gefährlich machen. Zum Beispiel untersucht sie Flugasche aus einer Müllverbrennungsanlage. Mit ungefähr 200 Nanometer Durchmesser liegen die Partikel gerade an der Grenze zu den ultrafeinen Teilchen. Die Asche bringt sie in Kontakt mit isolierten Zellen aus dem Lungegewebe von Tieren und Menschen. Dabei hat sich herausgestellt: Die Masse macht es nicht alleine, dass ein Teilchen die Zellen angreift.
Ja, die Masse ist nicht immer die geeignete Einheit, weil eben gerade die gefährlichen ultrafeinen Partikel nur eine sehr, sehr geringe Masse haben. Dafür haben sie aber eine große Oberfläche. Also müsste man eigentlich die Partikelanzahl messen oder die Partikeloberfläche als Maßeinheit für die Gefährlichkeit.
Die Oberfläche deshalb, weil dort die chemischen Reaktionen ablaufen, über die das Gewebe am Ende geschädigt wird. An der Oberfläche entstehen nämlich aggressive chemische Moleküle, die Radikalen, die viele wichtige Substanzen in der Zelle zerstören können. Ein Übermaß an ihnen setzt die Zelle unter Stress. Oxidativen Stress nennen das die Wissenschaftler. Wie die Zellen auf diese Belastung reagieren, dass wollen die Forscher aus Karlsruhe im Detail herausfinden. Silvia Diabaté:
Diese Effekte, die wir beobachten, gehören zu den Verteidigungsstrategie von Zellen. Also Zellen wehren sich gegen Schäden und induzieren Abwehrmechanismen.
Zum Beispiel, indem sie Antioxidantien bilden. Das sind Stoffe, welche die gefährlichen Radikale unschädlich machen können. Nimmt der Stress aber weiter zu, entstehen Entzündungen. Und irgendwann stirbt die Zelle ab. Wie stark sich der oxidative Stress bemerkbar macht, könnte also einen direkten Anhaltspunkt für die Gefährlichkeit von Feinstaub liefern - anstelle der Oberfläche oder der Masse. Ingeborg Kooter von der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung, kurz TNO:
Die Masse der Teilchen ist ein erster Anhaltspunkt. Aber je nachdem, wo der Ultrafeinstaub gesammelt wird, kann er ganz unterschiedliche Eigenschaften haben. Zum Beispiel in den Niederlanden. Nahe an der Küste enthält der Staub eine ganze Menge Salz aus dem Meer. Und wir wissen: Meeressalz ist in dieser Konzentration nicht giftig. Aber es schlägt sich in der Gesamtmasse einer Probe nieder. Das bedeutet: In diesem Fall ist die Masse kein gesundheitlich relevanter Maßstab. Aber wenn wir messen könnten, welchen oxidativen Stress die fein verteilte Materie in einem Gewebe auslöst, das wäre sicher ein besserer Maßstab.
Außerdem kommt es natürlich auch darauf an, aus welchen Stoffen der Feinstaub besteht. Bestimmte wasserlösliche Metallsalze können nämlich als Katalysator den Stress der Zelle so richtig anheizen.
Wir wissen, dass diese Metalle bestimmte chemische Reaktionen beschleunigen können, zum Beispiel die so genannte Fenton-Reaktion. Dabei entstehen reaktive Radikale aus Sauerstoff und Wasserstoff. Gerade die sind es, die stark zum oxidativen Stress beitragen.
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Last Updated ( Wednesday, 13 June 2007 )
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B.A.U.M - Vortragsreihe zum Thema: Kosteneinsparung und Nachhaltigkeit im Büro |
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Thursday, 31 May 2007 |
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B.A.U.M.-Veranstaltung: Kosteneinsparung und Nachhaltigkeit im Büro am 8. Mai 2007 in Karlsruhe: | Info | : | | Größe: | Referent: | Thema: | | 694KB | Dieter Brübach | Kosteneinsparung und Nachhaltigkeit im Büro |  | 1011KB | Herbert Geis | Recyclingpapier - Die vernünftige Alternative | | 853KB | Herr Homeier | TBS Printware - Nachhaltiges Drucken |  | 245KB | Dr. Frank Jungnickel | Schadstoffemissionen beim Drucken |  | 316KB | Frank Puchstein | Umwelteffiziente Bürokommunikation |
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Den Vortragsrückblick mit allen Unterlagen finden Sie hier
http://www.baumev.de/baumev/aktuell/rueckschau.php |
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Last Updated ( Thursday, 31 May 2007 )
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Dexwet gibt Partnerschaft mit dem belgischen OKI Partner, VDM Printing Solutions bekannt |
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Sunday, 27 May 2007 |
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Wir freuen uns mit
einen neuen Vertriebspartner in Belgien und den Niederlanden vorstellen zu dürfen. Aufgrund der allgemeinen Feinstaubdiskussion, will VDM Printing Solutions nun im Bereich Zubehörhandel das Dexwet Filtersystem als empfehlenswerte Prävention gegen Feinstaubaustritt anbieten. Aufgrund von unsauberem Tonertausch, unsachgemäßes Entfernen von Papierstau, Art des Druckmediums, Quantität des Druckaufkommens, Art des Druckens, Verwendungszeitraum des Gerätes, schlechter Wartungsrhythmus, druckerinterne Verschleißerscheinungen (Abrieb, Undichtheit, etc.), Gerätebauart, Nachbaukartuschen (passungenaue Kartuschen, unbekannte Substanzen,..) kommt es fast ausnahmslos zu Toneraustritt. Der Lüftungsventilator verteilt diesen dann im Raum. Jeder Betrieb, welcher Druckerservice anbietet, kennt diese Problematik. VDM Printing Solutions war immer schon bemüht, seinen Kunden bestmögliches Service und Sicherheit am Arbeitsplatz zu bieten. Ab sofort wird VDM Printing Solutions dem Feinstaubproblem mit Dexwet Filtersystemen entgegenwirken. Ihr Dexwet Team
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Last Updated ( Monday, 04 June 2007 )
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NDR: Gefährliche Drucker: Neue Studien warnen vor Gesundheitsrisiko |
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Monday, 02 April 2007 |
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Gefährliche Drucker: Neue Studien warnen vor Gesundheitsrisiko Dicke Luft im Büro - für die meisten Angestellten ist das eine tägliche Belastung. Wer einer Schreibtischtätigkeit nachgeht, ist regelmäßig Ausdünstungen ausgesetzt. Besonders die Schadstoffbelastung durch Laserdrucker und Kopierer steht im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Lesen Sie den ganzen Bericht Sehen Sie den Filmbericht |
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Last Updated ( Wednesday, 04 April 2007 )
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Hessenschau - Laserdrucker verursachen Feinstaub |
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Wednesday, 21 March 2007 |
Macht Tonerstaub aus Laserdruckern krank oder nicht? Über diese Frage streiten Hersteller und Betroffene seit Jahren. Fakt ist, in Deutschland gibt es mittlerweile Hunderte von Büroangestellten, die um die Anerkennung ihrer Gesundheitsbeschwerden bei den Berufsgenossenschaften kämpfen. Die erste deutsche Tonerstaub-Studie kommt von einem Toxikologenteam der Uniklinik Gießen. |
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Last Updated ( Friday, 23 March 2007 )
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